New York bei Nacht {East Coast USA Part VIII}

New York bei Nacht. Ich hatte euch ja bereits hier davon berichtet, wie atemberaubend New York schon am Tage ist und wie viel man dort erleben und bestaunen kann. Doch bei Nacht ist es sogar noch umwerfender. Diese Stadt schläft wirklich nie und glänzt und leuchtet in allen Farben. Das gute an einer begleiteten Busreise ist, dass man immer die Möglichkeit hat, besondere Angebote der Reiseleitung anzunehmen. Und wir haben uns in New York dazu entschieden, die Nacht-Tour mitzumachen - eine Nachtwanderung durch New York so zu sagen. Traumhaft.


Wir haben unsere Tour mit einem grandiosen Blick auf die Skyline von Manhattan begonnen. Den bekommt ihr, wenn ihr euch in Lower Manhattan auf die Staten Island Ferry begebt und die Fahrt nach Staten Island genießt. Da die Fähre zum U-Bahnnetz von New York gehört, fährt sie tagsüber alle 30 Minuten (während der Rushhour sogar alle 15 Minuten) und in der Nacht stündlich hin und zurück. Und das sogar kostenlos! Stellt euch einfach an und wartet ein paar Minuten. Wenn ihr auf der Fähre seid, solltet ihr euch ganz hinten einen Platz suchen, von dem aus ihr natürlich eine tolle Aussicht auf Manhattan habt. Erschreckt euch nicht, wenn links neben euch plötzlich die "Lady Liberty" hell erleuchtet auftaucht und haltet eure Fotoapparate bereit - ich habe sie mir immer größer vorgestellt, als sie eigentlich ist, aber sich dann doch direkt neben ihr zu befinden, ist noch mal eine ganz andere Sache. Sie ist wirklich wunderschön. Und macht einen noch mal bewusst, wo man sich eigentlich grade befindet. Wahnsinn!


Ihr müsst euch also nicht extra eine Stunde anstellen, um euch die Statue of Liberty anschauen zu können. Ich weiß auch nicht recht, ob es sich überhaupt lohnen würde. Die Tagestickets sind sogar limitiert, so dass es nicht mal sicher ist, ob ihr nach der Wartezeit auch wirklich noch ein Ticket bekommen werdet. Wer aber dennoch dieses Chance nutzen möchte, der kann tagsüber alle 30 Minuten die Fähre nach Liberty Island für 13 $ nehmen. 


Nach diesem tollen Ausflug ging es weiter zum in das Financial District. Hier erstrahlt die Börse in einem grellen weiß-blauen Licht und vermittelt schon rein optisch, welche Macht in diesem Gebäude steckt. Wie oft ist eigentlich von der Wall Street die Rede, wenn man von der Börse spricht? eigentlich doch immer! Doch was ich vorher auch nicht wusste ... sie liegt gar nicht an der Wall Street direkt, sondern an der Broad Street, die von ihr abzweigt. Die Wall Street selbst ist eine wirklich recht kleine schmale Straße, vielleicht sogar eher schon eine Gasse, in der früher eine Wand errichtet worden war. Von 1653 bis 1669 stand hier die Wall Street Palisade, die die Börse mit all ihren Finanzfirmen und Banken vor Indianern schützen sollte. Berühmt wurde sie ja vor allem durch den "Schwarzen Freitag", an dem ich mich auch gern mal auf all die Schnäppchen in den amerikanischen Läden stürzen würde! Jedes Jahr aufs Neue werden die tollsten Dinge für wenig Geld rausgeschmissen und ein absoluter Shopping-Traum wird wahr. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass dieser auch jährlich ein totales Shopping-Chaos ausbrechen lässt. Aber trotzdem - wer wäre dort nicht auch gern mal mitten drin?


Ich hätte nie gedacht, dass ein Gebäude zwischen all den eh schon riesigen Wolkenkratzern von New York noch größer und gigantischer wirken könnte - der Grand Central Terminal - einer der nächsten Punkte auf unserer Tour. Ich kann es kaum beschreiben - das Gefühl, diese Halle zu betreten, ist Wahnsinn. Man tritt aus einer eigentlich so großen Stadt, aus einer Umgebung voller Hochhäuser, Wolkenkratzer, Lärm und Leuten in eine von außen eher klein und unscheinbar wirkenden Halle ... und wirkt dann sogar noch viel kleiner und verlorener. Alles ist riesengroß, die Decken scheinen unerreichbar, die Treppen sind für Millionen Menschen ausgelegt, die tagtäglich hier entlang laufen und ihre Wege suchen. Dieser Ort ist magisch - hier trifft sich alles. Hier geschehen jeden Tag so viele Dinge, hier wird Geschichte geschrieben, werden liebevolle Menschen tränenreich empfangen, aber auch verabschiedet, hier kommt man an und hier muss man gehen. Schauplatz verschiedener Szenarien, vieler Serien und Filme. Und all das in einer wundervollen Atmosphäre, die ich euch besonders bei Nacht sehr ans Herz lege. Wenn ihr alles noch etwas länger auf euch einwirken lassen wollt, dann nehmt euch die Zeit und besucht vielleicht eines der Restaurant auf den Arkaden. 

Ganz besonders toll ist natürlich der Time Square bei Nacht. Auf den Bildern seht ihr nun auch die riesige rote Treppe, auf die man sich setzen und entspannen kann, während man die vielen Lichter auf sich wirken lässt. Wer sich kurzfristig noch dazu entschließen sollte, vielleicht ein Musical anzuschauen, der kann eventuell noch günstig ein paar Tickets erwerben. Diese bekommt ihr beispielsweise täglich unter der roten Treppen. Wenn ihr Glück habt und rechtzeitig vor Ort seid, könnt ihr euch vielleicht sogar noch gute Plätze sichern. Wenn es nicht regnet, versammeln sich hier auf dem Times Square die verschiedensten Figuren - Hulk quatscht mit Hello Kitty und Spiderman lacht über die Witze von Micky Maus. Dem berühmten nackten Cowboy bin ich dort aber leider nicht begegnet. Wenn man in dieser Stadt  nicht aufpasst, rennt man noch vollkommen verwirrt durch die Gegend - nicht nur, das all die hellen Lichter die Nacht zum Tag machen. Nein... mitten im Gebäude steht dann auch schon mal ein mehrere Stockwerke hohes Riesenrad. Einfach so. Ein Dekoartikel im Eingangsbereich des Toys'r Us'. Da erkennt man wirklich erst einmal die Dimensionen, die das Wort "Superlative" so mit sich bringt. Jede Gondel des Riesenrads ist anders gestaltet und bringt immer wieder neue Mitfahrer zum Vorschein - nicht nur Barbie oder die Filly Pferde reisen mit den Kindern im Kreis, sondern auch die M&M's Red und Yellow fahren mit. Die Idee ist wirklich klasse! Und selbstverständlich gigantisch.


Wer dann noch nicht müde und kaputt ins Bett fällt, der kann sich natürlich noch einen leckeren Drink gönnen und sich an ganz besondere Plätze der Stadt begeben. Beispielsweise in die Dachterrassenbar 230 Fifth. Mitten im funkelnden Lichtermeer könnt ihr neben der leckeren Getränke auch die wunderbare Aussicht in der Nähe des Flatiron Buildings genießen. Aber auch das Ink 48 Hotel in Midtown oder das Le Bain im Meatpacking District sind Insider Tipps, die ihr nicht auslassen solltet! Besucht diese Rooftop Bars und erhascht einen tollen Skyline View! 

Denkt aber bitte immer daran, dass ihr immer euren Ausweis bzw. Pass dabei haben solltet, damit ihr eure ID vorzeigen und euch ausweisen könnt. Bitte haltet euch auch unbedingt daran, dass ihr nachts nicht allein in den Park oder durch verlassene Straßen gehen solltet! Denn das kann auch ziemlich gefährlich werden. Das letzte Bild habe ich übrigens aus unserem Zimmerfenster des Wllington Hotels geschossen.

Habt ihr auch noch ein paar Tipps für einen perfekten Tag in New York?
Dann her damit - die nächste Reise kommt bestimmt! :)

Kommentare:

  1. Wow. Atemberaubende Bilder ♥ Hab schon fast vergessen, wie schön New York ist :)

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  2. Wow, super Bilder! Ich glaube so eine Tour werde ich auch mal machen wenn ich das nächste mal in New York bin!
    Grüße aus Bali,
    Nadja

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  3. suuper cool! Ich muss auch unbedint mal nach NY! Klasse Bilder(:

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  4. Òhh ebenfalls tolle Bilder! Mir ist egal ob es Show ist oder nicht, wobei ich glaube dass viele diese positive Einstellung in sich haben, ich finde es jedenfalls erfrischend und macht den Tag direkt schöner!

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  5. Vielen Dank für deinen lieben Kommi! :)) <33
    Ich hatte wirklich das Glück das ich für eine längere Zeit in London gelebt habe. Deswegen hatte ich auch für alles genug Zeit :)

    Ahh du warst in NY! Ich bin sooo neidisch!!! Das ist mein größter Wunsch!!! Hihi und wenn alles gut läuft, dann bin ich nächstes Jahr zum ersten Mal auch in New York! :D <333

    Liebe Grüße, Ly
    City Talk

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  6. WUNDERSCHÖNE Bilder! Ich war bereits schon zweimal in New York City und ich LIEBE diese Stadt. Gerade bei Nacht ist der Anblick der Gebäude überwältigend.

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  7. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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