cause we're all just kids who grew up way too fast

Samstag, März 17, 2012
"War es also das, was den Tod eines geliebten Menschen unerträglich machte - die Zukunft? Die Angst davor, ohne ihn zu sein, Tag für Tag, Stunde für Stunde? Es war gar nicht die Trauer selbst, sondern die Angst vor ihr, die Angst vor dem niemals endenden Verlust?"
Bettina Belitz - "Dornenkuss" 


Ich stelle mir vor, ich schwebe. Ganz leicht. Schwerelos. Unerreichbar fern. Eine Woge umgibt mich und trägt mich in seichten Bewegungen auf der Oberfläche hin und her. Mit geschlossenen Augen lasse ich mich treiben umgeben von reinem Türkis vorbei an Felsvorsprüngen und hinaus aufs weite Meer - der Freiheit entgegen. Ich brauche keinen Sauerstoff. Meine Lungen haben ihre Funktion verloren. Von einem Rauschen umgeben legt sich das Salz wie eine schützende Hülle um meinen Körper, lässt meine Haut kribbeln, gibt mir Ruhe und den nötigen Halt. Letzte Sonnenstrahlen wärmen mich, streifen den Horizont und weisen mir den Weg. Ich schwebe. Weit weit draußen auf hoher See. Niemand sonst ist in der Nähe. Wortlos ohne Schutz - doch passieren kann mir nichts. Hier bin ich so sicher wie nie.

Kommentare:

  1. Teebaumöl hilft eig. immer, aber danke für den Tipp :)

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  2. Dankeschön :) Naja ich hab mich schon immer für Html interessiert. Und jetzt muss ich das auch für meine Prüfung können. Daher hab ich es gelernt. Wobei es da doch n och viel professioneller Coder gibt ;)
    LG

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