ich gebe auf ... !?

Donnerstag, Februar 16, 2012
Es tut mir leid. Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Was ich tun soll. Und ob es sich überhaupt lohnen würde. Ich versuche jeden Tag aufs neue, mich abzulenken, meine Gedanken zu steuern und nicht in einen nie enden wollenden Abgrund gleiten zu lassen. Manchmal vergebens - manchmal jedoch schaffe ich es voller Stolz. Es ist schwer in Worte zu fassen, wie vergänglich Gefühle sein können und noch schwerer zu erklären, wie stark die geballte Ladung zurückprallen und einen unter sich begraben kann. Ohne Luft und abgeschottet von der Welt, all dem Lärm und der vorbeifliegenden Hektik, lasse ich mich erdrücken und treibe mit den Wellen der Erinnerung vorbei an unzählige Ereignisse, die mich zu der Person gemacht haben, die ich jetzt bin. Ereignisse der Vergangenheit - Unwiederbringbar. Zerronnen. Ohne Halt. An manchen Tage möchte ich schreien, bete um Hilfe und flehe dich an. Ich weiß nicht, ob ich will, dass es aufhört, ob ich mir wünsche, dass du mich loslässt. Für immer. Ohne Rücksicht. Egal, wie hart der Aufprall auch sein mag. Ich weiß nicht, wo ich stehe und wie weit ich den Weg noch gehen kann. Die immer größer werdene Kluft zwischen wollen und nicht können zwingt mich zu einer Entscheidung, für die ich aber im Moment noch nicht bereit bin.

Und dann siehst du mir in meine Augen. Du nimmst meine Hand und mir all meine Ängste. Trägst mich hoch mit festem Griff, der mich nie lozulassen wagen würde. Unsere Herzen schlagen im gleichen Takt, gemeinsam und doch so verschieden. Du hälst mich so fest, umarmst mich mit so viel Gefühl, ohne mich je zu erdrücken - und doch bleibt mir die Luft weg. Alle Gedanken an Zweifel und Ängsten scheinen zu verfliegen und durch Liebe und endlose Ruhe ersetzt zu werden, die mich stützen und mir den Rücken stärken, mir versichern, dass dieser Weg der richtige ist und ich hier, wo ich jetzt stehe, nicht sicher aber dennoch unendlich glücklich bin. Für den Moment ...

Irgendwas fehlt und auch ein Lächeln kann diese Lücken nicht schließen, so gern ich dich auch lächeln seh. 
Vielleicht ist es irgendwann vorbei. Vielleicht kommen wir irgendwann zur Ruh. 
Ich bin nervös und voller Sehnsucht. Und doch ist da die Angst, die bleibt. Immer.

Seit dem ersten Tag.
Irgendwann vielleicht ...
... vielleicht auch nie.

❤❤❤


Kommentare:

  1. Ai, danke schön, für deinen lieben Kommentar :3.
    Ja, das bin wieder ich auf dem Bild haha :D
    Das andere war ja auch vom letzten Jahr, in der zwischenzeit war ich nu auch schon komplett blond und jetzt wieder dunkel :D.

    Lieben Gruß, Jenny

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  2. schöner blog. dein header ist traumhaft!
    schau doch mal bei mir vorbei, ich hab einen ziemlich neuen blog und freue mich über jede neue leserin;)♥
    http://happywinks.blogspot.com/

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